Credo:

Als Kinder zeichneten wir alle. Lange bevor wir etwas von “Kunst“ gehört haben.

Sogenannte “Künstler“ sind eigentlich nur die, welche diese schöne und schwierige

Beschäftigung nie eingestellt haben.


SKIZZEN.

Spieltrieb,Selbstzweck,erstes Herantasten an noch vage Ideen, optisches Tagebuch, Versuchslabor, Keimzelle von noch zu schaffenden Werken.....viele Umschreibungen und Definitionen würden sich eignen, um das Wesen dieser “Skizzen“ zu verdeutlichen. Während meiner Schulzeit rettete mich das“Verzieren und Verschönern" meiner Latein-Grammatiken und

Geographie-Atlanten über quälend lange Schulstunden, und heute zeichne ich in Skizzenbücher in guten wie in bösen Tagen.

Interessanterweise führt diese “Mutter aller Künste" ihr Leben meist im Verborgenen; tritt sie doch oft im unscheinbaren Gewande loser kleiner Zettel oder flott hingekritzelter Hieroglyphen-Männchen auf, selten präsentabel genug für "gestandeneAusstellungen" und mondäne “Kunst-Events“.

Des öfteren auch liegen diese Kritzeleien eingepfercht Seite an Seite in gebunden Skizzenbüchern, und sind damit fast von vornherein dazu verurteilt, kaum jemals vom Licht der Feuilleton-Scheinwerfer bestrahlt zu werden.

Eine Internetseite ist  wie geschaffen dafür, um Einblick zu gewähren in diese "Ursuppe“ meiner Kunst;

stellvertretend für diese Gattung zeige ich hier ein Skizzenbuch von 2005/2006.