ICH! FROSCH und KÖNIG! Kapitel 2.

Kapitel 2: Die Verwandlung.

„WER mich in die Gestalt eines Froches verzauberte, und vor allem WARUM, wäre eine ganz eigene Geschichte, welche vielleicht später einmal und an anderer Stelle erzählt werden wird. Es war wirklich eine Hexe, welche mich mit diesem Fluch belegte, und der Schrecken war groß, als ich eines Morgens aus unruhigen Träumen als Frosch erwachte. Ein maßloses Entsetzen bemächtigte sich meiner .Sehr schnell merkte ich aber, daß meine Lage nicht so desaströs war , wie sie zuerst schien: Ich konnte zumindest meine Größe nach Belieben wechseln, von froschklein bis menschengroß, so war  ich zwar gefangen in meiner Gestalt war und doch frei, ich konnte singen, tanzen...und nicht nur QUAKEN, aber später mehr davon... mir war jedenfalls sonnenklar, daß mein neues Leben durchaus angenehme Seiten versprach.....“

 

 

„Natürlich waren meine ersten Schritte in das ungewohnte Froschleben unsicher. Nicht nur, weil ich mich, zumindest teilweise, auf allen Vieren bewegte. Alles war fremd und ungewohnt, Angst verspürte ich allerdings keine. Neugierde schon. Und so war ich auch mehr erstaunt als erschrocken, als ich eines Tages in einem kleinen Gärtchen „die Zwerge“ traf. Wir plauderten ein kleines Stündchen zusammen, und ich erfuhr, daß sie seit Generationen ein trauriges Dasein bei den Menschen fristeten, wo sie tagsüber wie zu Salzsäulen erstarrt in lächerlich kleinen Vorgärten strammstehen mussten; nur tief in der Nacht, wenn alle Menschen schliefen, waren sie frei, und konnten in ihren alten Höhlen und Gängen im Bauch der Mutter Erde ihr geheimnisvolles Leben führen.

Mißtrauisch und mißmutig waren sie geworden in langen langweiligen Jahren, und so zog ich bald meinesWeges, voller Neugier und Tatendrang.

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0